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| Termin | Vorlesung: | 18.9.2011 - 30.9.2011, Ferienakademie Sarntal |
| Leistungspunkte: | ECTS | |
| Sprache der Veranstaltung: | Deutsch/Englisch | |
Ferienakademie Kurs 7: Raum-Zeit-Signalverarbeitung von 100 Hz bis 100 GHz
Dozenten: Prof. Dr.-Ing. W. Kellermann, Erlangen; Prof. Dr.-Ing. B. Yang, Stuttgart; Prof. Dr.techn. Josef A. Nossek, München
Betreuer: Dipl.-Ing. Andreas Schwarz
Die Ferienakademie 2011 findet vom 18. September bis 30. September 2011 im Sarntal, Südtirol statt. Bewerbungsschluss war der 29. Mai 2011. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.ferienakademie.de/.
Inhalt
Im Kurs 7 werden Themen aus dem Bereich 'Array Signal Processing' behandelt, wie sie insbesondere für Anwendungen in der Audiosignalverarbeitung, der Nachrichtenübertragung ('Communications'), und der Automobiltechnik ('Automotive') wichtig sind. Grundgedanke ist dabei stets, mit räumlich verteilten Sensoren neben der zeitlichen bzw. spektralen auch räumliche Information zu erfassen. In diesem Kurs sollen einerseits wichtige, allgemein anwendbare Prinzipien wie auch einige anwendungsspezifische Algorithmen der dazu notwendigen Signalverarbeitung aufbereitet und vorgestellt werden.
Vor dem Hintergrund der genannten Anwendungsgebiete sind folgende Themenbereiche vorgesehen:
- Grundlagen (Räumliche und zeitliche Abtastung, Darstellung von Wellenfeldern und Signalen, Räumliche Selektivität und Arraygeometrien, Schätztheorie)
- Räumliche Filterung (Grundkonzepte, datenunabhängiges und statistisch optimales Beamforming)
- Interferenz- und Störunterdrückung (LCMV, MVDR, GSC, Wiener-Filterung, Subspace-Methoden)
- Quellenlokalisierung (DOA- und TDOA-Schätzung, direkte Methoden, MUSIC, ESPRIT)
- Blinde Signaltrennung ('Independent Component Analysis')
- Signalentzerrung (blinde und überwachte Verfahren)
- Ausgewählte Anwendungen für
- Akustische Signale (Hz-kHz)
- Kommunikation (MHz-GHz)
- Automotive-Radar (GHz)
Präsentationen
Jeder Teilnehmer soll seinen Beitrag innerhalb von ca. 2h präsentieren und dabei etwa 45-60 Minuten für Diskussion, Fragen und Interaktion mit dem Publikum vorsehen. Die verschiedenen Präsentationsformen (Entwicklung an der Tafel, Software-Vorführung oder Vortrag vom Laptop) können dabei durchaus gemischt werden. Graphisch unterstützte Matlab-Simulationen können dabei zur Veranschaulichung theoretischer Sachverhalte und Illustration von Algorithmen besonders wertvoll sein. Die Präsentationssprache ist Deutsch, wahlweise auch Englisch.

